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7-Länderwettkampf in Ohlsdorf /Österreich

Am Wochenende nach Ostern war der 7 Länderwettkampf in Österreich.

Die Ortsgruppe Ohlsdorf, unter der Leitung vom Franz Raffelsberger hatte diesen Wettkampf mit sehr viel Liebe vorbereitet und man fühlte sich sehr willkommen. Dafür meinen herzlichen Dank

In diesem Jahr fand der 7 Länderwettkampf auf einem Hundeplatz statt, der den Anforderungen für so eine Großveranstaltung gerade noch gerecht wurde. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass jede überregionale Veranstaltung auf einem Sportplatz ausgeführt werden sollte, da die Voraussetzungen dann für jeden Hund dieselben sind. Ich kann jedoch verstehen, dass eine Ortsgruppe, die an ihrem Gelände so ideale Voraussetzungen für eine größere Veranstaltung hat, diese auch gerne nutzen möchte.

Wie vorausgesagt, war es kalt, aber wir hatten fast keinen Regen.

Es hat mich gefreut, dass auch in diesem Jahr wieder viele  Schlachtenbummler  die Veranstaltung besuchten. Erstaunlich war für mich jedoch, dass sehr wenige österreichische Zuschauer anwesend waren.

Es war eine gelungene Veranstaltung bei der wieder sehr guter Hundesport gezeigt wurde.

An dieser Stelle meinen Dank an die Richter, Schutzdiensthelfer und Fährtenleger.

Mit freundlichen Grüssen

M.Schmitt

Mannschaftsführer LG Baden

 


 

Der 7 Länderwettkampf in Ohlsdorf ist vorbei und ich muss sagen, er war eine absolut gelungene Veranstaltung.
Das österreichische Team war sehr stark und konnte sich dadurch den Mannschaftssieg im eigenen Land sichern!!
Auch in der Einzelwertung lief es super denn mein Henri zeigte an diesem Wochenende wieder eine tolle Leistung und so wurden wir mit dem großartigen 5. Platz belohnt.
Aber nicht nur leistungstechnisch war die Mannschaft top. Der Zusammenhalt war spitze und auch der Spaß kam nicht zu kurz!
Bedanken möchte ich mich bei Wolfgang Hafner und Karl-Heinz Eder für die einwandfreie Betreuung des Teams. Ihr beide wart immer vor Ort und habt euer Bestes für uns gegeben. Ob auf der Fährte, oder in B und C – wir waren stets in guten Händen.
Ebenfalls möchte ich auch dem SVÖ und den Sponsoren danken, welche uns Startern erst ermöglichen, Teil dieser großartigen Sache zu sein.
Last but not least möchte ich nochmal Franz Raffelsberger und seinem Team ein großes „Danke“ aussprechen. Die Veranstaltung war vom Anfang bis zum Ende bestens durchorganisiert und uns Startern fehlte es an nichts. Ihr habt tolle Arbeit geleistet und Ohlsdorf ist jederzeit eine Reise wert.

Gerhard Erlmoser
 

 
7 Länderwettkampf 2019
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Verantwortlichen für das Vertrauen an mich bedanken.
Es war für mich eine Ehre, dass ich die Fährtenaufsicht bei dieser Geschichtsträchtigen Veranstaltung übernehmen durfte.
Schon bei der ersten Besichtigung des Geländes, rund um den Gmundnerberg, ließ mein Fährtenherz höher schlagen. Riesige Wiesenflächen mit einem Bewuchs von ca. 20 cm und ein Panoramablick über den Traunsee zum Traunstein. Veranstaltung was willst du mehr. Eines wusste ich sofort, hier können wir uns als Fährtenteam nur selbst schlagen und das machte die Aufgabe für uns nicht gerade leichter. Am Freitag gingen die Fährtenleger und ich nochmals das Gelände für Samstag und Sonntag ab und legten das Gelände für jede Fährte als auch den Fährtenverlauf fest. Zurückgekommen im Vereinshaus, besprachen wir noch mit dem Richter einige für uns wichtige Details. Am Samstag pünktlich um 7 Uhr begannen wir mit dem legen der Fährten. Nachdem das erste Rad abgeschlossen war,  hatten wir eine kurze Besprechung mit dem Richter. Wir haben bei diesem Gespräch sofort gemerkt, dass die Harmonie zwischen Richter und Fährtenteam passt. Seine Worte waren: “ Macht weiter so und ihr bekommt das Prädikat Richterfreundlichste Fährtenleger.”
Wir haben wirklich versucht, alle Fährten so ans Gelände anzupassen, dass alle diese Problemlos bewältigen konnten.
Nach einem 100 er auf der letzten Fährte und einem gemeinsamen Foto , mit Richter, Prüfungsleiter, Fährtenleger und meiner Wenigkeit, konnten wir ein erfolgreiches und harmonisches Wochenende ohne Probleme abschließen.
Etwas nicht alltägliches möchte ich hier noch festhalten: JEDER im Fährtenteam bekam jeden Tag einen eigenen Verpflegungskorb mit Kaffee, Getränken, Wurstsemmeln und etwas Süßem. Ohlsdorf ist diesbezüglich wirklich einmalig.
Abschließend noch ein Dankeschön an den Leistungsrichter Kurt Falkenstern, für die gute und harmonische Zusammenarbeit. Er hat gezeigt, dass es doch noch Richter mit Herz und Hirn fürs Wesentliche gibt.
Danke auch an die Fährtenleger Kohlbauer Christian, Loitlesberger Thomas, Kralj Fritz und Weiß Wolfgang für die hervorragend gelegten Fährten.
Es war ein Vergnügen mit euch zusammen zu arbeiten.
Ein Dankeschön auch an den Prüfungsleiter der Fährte Sternberger Christian und an die Lotsen Raffelsberger Franz und Stummer Jörg.
Es war wieder eine hervorragend organisierte Veranstaltung mit und bei Freunden.
Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen.
 
Fährtenaufsicht Gottfried Just
 

 
Anlässlich des 7 Länderwettkampf 2019 in Ohlsdorf Österreich hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, die Fährtenarbeit zu bewerten. Für das mir entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich bedanken.
Das großräumige Fährtengelände bestand aus gut angewachsenen Futterwiesen. Die Witterungsbedingungen waren bis auf den starken Wind ideal.
Der Fährtenbeauftragte Just Gottfried hat in Zusammenarbeit mit Christian Sternbauer die Fährten in unterschiedlichen Formen legen lassen. Ihnen stand hierbei ein hervorragendes und kompetentes Team von Fährtenlegern zur Seite. Ein Dankeschön an Christian Kohlbauer, Thomas Loitlesberger, Fritz Kralj und Wolfgang Weiß. Diese haben über alle 2 Wettkampftage tolle Arbeit geleistet.
Vielen Dank auch den Hundeführerinnen und Hundeführer für Ihre sportliche und faire Vorführweise.
Insgesamt wurden 41 Hunde vorgeführt und folgende Bewertungen wurden von mir vergeben:
6     x Vorzüglich,  19   x Sehr-Gut,  14 x Gut, 1  x Befriedigend, 1 x Mangelhaft.
Dem Obmann des SVÖ Ohlsdorf, Herrn Franz Raffelsberger und seinem Team  für die hervorragend organisierte Veranstaltung ein herzliches Dankeschön.
 
Kurt Falkenstern
 

 
Nachdem ich 2014 die Ehre hatte, als Schutzhelfer beim 7 Länder-Wettkampf in Mägerkingen zu figurieren, konnte ich mich dieses Jahr mit meinem Hund Go als AT 02 qualifizieren.
Am Freitag starteten wir nach dem Probeschutz mit der Verlosung. Ich zog Los Nr. 2 und so ging es für uns am nächsten Tag um 7:15 mit der Unterordnung und um 9:00 mit dem Schutzdienst los. In der Unterordnung war ich sehr zufrieden mit Go’s Leistung, wir erhielten 87 Punkte. Dann kam der Schutzdienst und Go zeigte eine tolle Arbeit, die mit 95 Punkten belohnt wurde.
Sonntag waren wir dann im letzten Fährtenrad an der Reihe. Wir erreichten 95 Punkte. Mit dieser Leistung erreichten Go und ich den gesamt 4. Platz. Außerdem erreichten wir mit der Mannschaft den 1.Platz – eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft! Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei unseren Mannschaftsführern für die Unterstützung bedanken.
Vom Training, über die Verlosung bis hin zur Siegerehrung war die ganze Veranstaltung wirklich top organisiert und war eines 7 Länder-Wettkampfes wirklich würdig. Ein großes Lob an die ganze OG Ohlsdorf die dies ermöglicht hat.
Zuletzt möchte ich noch meinen Freunden und Trainingspartnern Michael Bertignol und Robert Diesenreiter danken! Ihr wart von Beginn an eine große Stütze für mich und ohne euch wäre dies nicht möglich gewesen!
Außerdem möchte ich mich bei meiner Familie sowie Trainingspartnern und Freunden bedanken, die auch an diesem Wochenende dabei waren und mich unterstützt haben.
Ich wünsche allen Hundesportlern noch ein erfolgreiches Jahr!

Patrick Kepler
 

 

Am Freitag, den 26. April 2019 früh morgens machte ich mich mit meinem treuen Begleiter UNO von der Wolfskralle auf den Weg zum 7 Länderwettkampf in Ohlsdorf. Dort wurden wir herzlich von unseren beiden Mannschaftsführern Karl Heinz Eder und Wolfgang Hafner in Empfang genommen. Wir bekamen erste Informationen, Tipps und uns wurde jede Frage detailreich beantwortet. Nach einer kurzen Verschnaufpause erfolgte unser Unterordnungstraining und das Schutztraining. Auch während des Trainings standen uns die beiden Mannschaftsführer stets mit Rat und Tat zur Seite, wir fühlten uns wirklich sehr gut aufgehoben. Auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft war grandios, wir unterstützten und motivierten uns gegenseitig.

Wie sich später herausstellte- ein Zustand der nur zum Erfolg führen konnte- wir Österreicher konnten uns durchsetzen und erkämpften uns gemeinsam den Sieg in der Mannschaftswertung.

Am Samstag durfte mein UNO dann am Vormittag zur Fährte antreten. Zu Beginn war ich mit UNOs Suchverhalten sehr zufrieden, danach machte er zwei Fehler und stellte sein Können leider nicht zu 100 % unter Beweis. Er erschnüffelte uns 87 Punkte. Ich war mit dieser Leistung ehrlicherweise nicht sonderlich zufrieden, weil ich weiß, dass UNO eigentlich viel besser suchen kann. Ich musste dies in diesem Moment aber so hinnehmen und fokussierte mich auf die Unterordnung und den Schutz am nächsten Tag. Abends ging es dann mit der gesamten Mannschaft zum Begrüßungsabend- es war eine wirklich tolle und lustige Zeit.

Am Sonntag in der Früh kamen wir dann zur Unterordnung und danach zum Schutz dran. In der Unterordnung verlief soweit alles zufriedenstellend, mein UNO erkämpfte uns den Pokal für die beste Unterordnung des Bewerbs mit 95 Punkten. Der Schutz verlief abgesehen von einer „kleinen Frechheit“ seitens UNO im Seitentransport soweit auch nach Plan- wir konnten 91 Punkte erzielen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Wochenende in Ohlsdorf wirklich perfekt war. Ein riesen Lob gebührt dem SVÖ Öhlsdorf, der diese Veranstaltung einwandfrei geplant und durchgeführt hat. Diese Perfektion zog sich auch durchs gesamte Richterteam, sowie dem Fährtenteam, den Schutzhelfern und wie bereits erwähnt auch durch unsere gesamte Mannschaft. Danke an alle Beteiligten für diese unvergessliche und atemberaubende Zeit!

Marco Koller

 


 

Bericht zur Veranstaltung Abteilung „Schutzdienst“

Liebe Schäferhundfreunde,
Es war mir eine große Freude und Ehre dieses internationale Turnier im Hundesport richten zu dürfen und bedanke mich beim Veranstalter/Ausrichter des 7-Länderwettkampfes 2019 für das mir entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich.
Der 7-Länderwettkampf ist inzwischen eine Traditionsveranstaltung geworden in der die 6 besten Hundeteams der Länder Schweiz, Österreich sowie den 5 deutschen Bundesländern Baden, Bayern-Süd, Bayern-Nord, Hessen und Württemberg, gegeneinander antreten. Dieser Wettkampf genießt ein hohes Ansehen in Europa und gilt als die am
Höchsten eingestufte, regelmäßige Veranstaltung nebst den Weltmeisterschaften.
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei der OG Ohlsdorf, stellvertretend bei Herrn Franz Raffelsberger und seinem gesamten Team für die freundschaftliche Betreuung während der Veranstaltung. Die Schutzdiensthelfer, im Teil 1 Herr Marc Eberius und im Teil 2 Herr Beti Christian, verstanden es, an beiden Tagen
eine absolut gleichmäßige und sportlich faire, anspruchsvolle Arbeit zu zeigen. Eure physische und psychische Verfassung als Helfer im Schutzdienst war jederzeit positiv erkennbar. Es war mir eine Freude mit euch zu arbeiten, hierzu herzlichen Dank!
Erwartungsgemäß für diese Veranstaltung wurde von den teilnehmenden Startern mit ihren Hunden ein sehr hohes Leistungsniveau präsentiert. Die Anforderungen der neue IGP-Prüfungsordnung wurden meinerseits stringent angewendet. Auffallend war die Übung Stellen und Verbellen für mich. Eine hohe Anzahl der Hunde konnten in der
Stellübung nicht die höchsten Prädikate (Vorzüglich oder Sehr Gut) erreichen. Beim Verbellen zeigten die Hunde überwiegend eine technische Ausbildung, wobei die natürliche Präsentation eines druckvollen, energisch-markanten Bellens/Verhaltens gegenüber dem Helfer nur wenige Hunde zeigten. Das Dominanzverhalten der
Hunde (natürliches, kontrolliertes Aggressionsverhalten) trat auf Grund der immer stärker werdenden technischen Ausbildungskriterien vermehrt in den Hintergrund.
Die Nervenfestigkeit der Hunde sowie das Griffverhalten als wichtiges Prüfelement, ist größtenteils positiv zu beschreiben. Gehorsamsteile – Führigkeit, Zusammenspiel HF/Hd und HZ-Annahme wurde auf höchstem Niveau präsentiert.
Eine gewissenhafte Beurteilung ist entscheidend für den Fortbestand der Gebrauchshundezucht. Bezüglich des IGP Sportes sollten wir als der Gründerverein der Rasse Deutscher Schäferhunde der Tradition verbunden bleiben und die Zukunft des Gebrauchshundes im Blick haben. Nachfolgende Prädikate wurden in der Abteilung Schutzdienst vergeben:
2 x Vorzüglich
15 x Sehr Gut
21 x Gut
2 x Befriedigend
2 x disc. verl.
Den Siegern gratuliere ich ganz herzlich zum erreichten Erfolg und wünsche allen, die sich dem Wettkampf gestellt haben weiterhin viel Spaß und Freude
im Hundesport.

Manfred Drescher
SV Leistungsrichter Abt. C 

 


 

7-Länderwettkampf am 27. - 28. April 2019
Richterbericht Abt: Unterordnung
Vorweg gebührt allen, die zu diesem tollen 7-Länderwettkampf beigetragen haben, ein dickes Lob und Anerkennung für die schönen Tage in Ohlsdorf. Franz Raffelsberger und seinem Team ist es mit viel Engagement und Herzblut gelungen einen tollen Wettkampf zu organisieren, dafür herzlichen Dank!
Was wäre eine solche Veranstaltung jedoch ohne die engagierten Hundeführerinnen und Hundeführer? Alle qualifizierten Teilnehmer haben auch an diesem Wettkampf versucht ihr Bestes zu geben und haben ihre, mit viel Zeitaufwand gut ausgebildeten Hunde sportlich und fair präsentiert.

Deshalb gilt mein besonderer Dank den Teilnehmern mit ihren Deutschen Schäferhunden.
Ein grosser Dank sage ich dem Helferteam in der Unterordnung, sowie meinem Beirichter Michael Führer, der für das Melden der Teams und die Bewertung der Ablage zuständig war. Es war eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit. Ebenso möchte ich mich beim sachkundigen Publikum, welches die Vorführungen kritisch und
fachkundig verfolgt haben, bedanken. Sie haben mit ihrem Applaus, die gezeigten Leistungen der Teams gebührend belohnt.
Es war mir eine grosse Ehre die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und die Unterordnungsleistungen an dieser doch hochbeachteten Leistungsveranstaltung zu bewerten. Die Vorführungen wurden meinerseits auf Grundlage der Prüfungsordnung und dem Niveau eines internationalen Wettkampfes gerichtet. Der 7- Länderwettkampf ist und soll ein kameradschaftlicher Freundschaftswettkampf bleiben. Nichts desto Trotz ist er für manche Länder die Qualifikation zu einem höherstehendem Wettkampf wie BSP oder WUSV-WM und die Bewertungen müssen diesem Umstand Rechnung tragen.
Die Vorgaben für ein Prädikat „Vorzüglich“ in der Unterordnung ist eine, von hoher Arbeitsbereitschaft geprägte, positive und harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Dazu gehört neben einer sportlichen, exakten Vorführweise durch den Hundeführer, ein freudig, ständig hochkonzentriert arbeitender Hund mit guter Grundgeschwindigkeit und Triebbeständigkeit , der aus exakten Positionen heraus eine technisch korrekte, schnelle Ausführung
der Übungen zeigt. Lobenswert zu erwähnen war in diesem Jahr die grossmehrheitliche Triebbeständigkeit sowie Motivation der Hunde in der Unterordnung und die deutliche Abnahme von Führerhilfen durch die Hundeführer.
41 Hunde wurden mir in der Unterordnung vorgeführt und folgende Unterordnungsbewertungen konnten von mir vergeben werden:
12 x sehr gut
25 x gut
4 x befriedigend
1 Hund hat sich kurz vor seinem Einsatz verletzt und konnte mir leider nicht Vorgeführt werden.
Ich gratuliere den Siegern sowie allen Platzierten und wünsche allen Startern das nötige Glück und
viel Erfolg für die kommenden Wettkämpfe.
Herzlichen Dank und auf Wiedersehen bis im nächsten Jahr bei der Landesgruppe Hessen Süd.


Leistungsrichter
Hans Graf, Schweiz

 


 
  7-Länder-Wettkampf vom
26. bis 28. April 2019 in Österreich

Vom 27. bis 28. April fand der diesjährige 7-Länder-Wettkampf in Österreich bei der OG Ohlsdorf statt. Vor 7 Jahren waren wir nicht weit entfernt in Gmunden-Regau schon einmal aktiv.
Ohlsdorf liegt etwa 60 km östlich von Salzburg, in einer überaus reizvollen Landschaft in der Nähe des Traunsees. Die Alpen prägen schon stark diese wundervolle hügelige
Landschaft und die noch schneebedeckten Berge grüßten aus der Ferne. Unter dem Turnierleiter, Herrn Franz Raffelsberger, hatte die OG Ohlsdorf die Veranstaltung hervorragend organisiert und auch, wie er mitteilte, eigentlich für bestes Wetter gesorgt. Ja, aber nur eigentlich, denn Freitagnachmittag sackte die Temperatur
von sommerlich zu winterlich und es war dann samstags und sonntags kühl, aber meist trocken. In den umliegenden Bergen hatte es geschneit, wie man mir erklärte. Die OG bot von Freitag bis Sonntag an jedem Tag unterschiedliche Essen zu günstigen Preisen an. Sämtliche OG-Mitglieder waren hier im Einsatz und trotz der gelegentlichen Hektik
stand eine sehr angenehme Freundlichkeit im Vordergrund. Auch unter den Teilnehmern und den Verantwortlichen herrschte stets eine sehr angenehme
Atmosphäre. Am Samstagabend fand im Zelt am Hundeplatz der Kommersabend statt. Alle Mannschaften und viele Fans nahmen teil, so dass es etwas eng wurde. Eine
mehrköpfige Band trug bekannte Ohrwürmer vor. Leider war auch der Platz zum Tanzen beengt. Das Schmankerl-Buffet war sehr lecker und abwechslungsreich, leider
für die große Zahl der Besucher nicht ausreichend. Auch die Abrechnungsart mit Märkchen zu jedem Getränk oder Gericht war ein Umsatzstopper. Denn weder HF
noch Funktionäre fanden Zeit sich für Märkchen und Essen zweimal anzustellen. Der 7-Länder-Wetkampf ist halt immer – und ich hoffe, dass es so bleibt - ein sehr
freundschaftliches Treffen unserer Leistungsleute. Bei dem man immer wieder alte Bekannte trifft und mit ihnen trefflich hundlern kann. Besonders mit dem Veranstaltungsleiter, Franz hatte ich einige interessante Gespräche. Etwas mehr Infos für ihn im Vorfeld der Veranstaltung vom SVÖ wären hilfreich gewesen. Aber auch dort
hatten in der Spitze des Vereins Veränderungen stattgefunden, die zu Informationsdefiziten beitrugen. Das sehr gepflegte OG-Gelände hatte knapp die Größe eines Sportplatzes und für die vielen Besucher hatte man ein Zelt errichtet. Das 6. Versteck unterschied sich deutlich von den anderen Verstecken, was allerdings nicht zu Irritationen bei den Hunden führte.
Als Fährtengelände standen bergige Wiesen mit etwa 10-20 cm hohem, etwas unterschiedlichem, dichtem Bewuchs zur Verfügung. Die 42 Fährten wurden in dieser
wunderbaren Landschaft durch die FL der PO entsprechend, auch was die Länge anging, gelegt. Das Team der LG Hessen-Süd war bereits donnerstags angereist, um die Hunde
optimal vorzubereiten. Wir fanden Aufnahme in einem Gasthaus, das in einem kleinen Dorf gelegen – im Umfeld die besten Voraussetzungen zum Abstellen der Autos und
Hundeanhänger bot. Leider hielt es die Leitung der Gaststätte für angebracht freitags, samstags und sonntags – also das gesamte Wochenende der Veranstaltung - Ruhetage einzulegen. Mein Geldbeutel zeigte sich erfreut. Doch fanden wir auch andere Gelegenheiten uns zu ernähren. Rainer Voortman und seine Firma Platinum ermöglichten durch die Finanzierung der Anzüge unser einheitliches Auftreten – Herzlich Dank.
Freitags beim Üben standen pro Team nur 6 Minuten pro Sparte zur Verfügung, was inzwischen durch gute Organisation innerhalb der Mannschaft problemlos klappt.
Bewundernswert ist dabei die Schnelligkeit der Frauen in den Teams zur Vorbereitung des Voraus. Eindeutig gewann Andrea diesmal diesen Wettbewerb, obwohl sie
mehrfach zum Einsatz kam. Unser Lehrhelfer Mark Eberius arbeitet im 1. Teil des Schutzdienstes alle Hunde sicher, fair, schnell und gleichmäßig bei guter Belastung. Allerdings sind in Österreich die Stockschläge verboten. 

Die Richtweise der Kollegen war einer solchen Veranstaltung angemessen. Doch konnte aus meiner Sicht besonders Kurt Falkenstern überzeugen, weil er neben der Kenntnis von PO und weiteren Hinweisen auch mit Herz bewertete. Unsere Mannschaft zeigte sich größtenteils sehr engagiert, gab stets das Mögliche und war im Miteinander von ausgewiesener Freundlichkeit. Der Aufwand an Freizeit und pekuniären Mitteln für unsere Landesgruppe Hessen-Süd verdient unseren Dank. Gewinner des 7 LKW wurde Ronald Brenner mit seinem Wacker vom Waisagrund aus der Landesgruppe Württemberg mit dem einzigen Gesamt V der Veranstaltung, Mannschaftssieger wurde Österreich. 

Leider konnte keiner unserer Teilnehmer einen der vorderen Plätze erreichen, aber: Keiner durchgefallen – Mit der Mannschaft den 4. Platz. Na, Ja... OK. Damit hat sich über den Modus unserer LG, nachdem die Ergebnisse aus der Quali und dem 7-LKW zusammengerechnet werden, Nils Freund direkt zur Bundessiegerprüfung qualifiziert, zur Bundes FCI werden Friedrich Biehler, Markus Horch, Wolfgang Pistner und als Ersatz Rainer Wagner gemeldet.
Wir, die LG Hessen-Süd, sind im Jahre 2020 Ausrichter des 7-Länder-Wettkampfes und wir werden uns bemühen, eine ähnlich gelungene Veranstaltung anzubieten.
Nur die ausrichtende OG muss dringend gefunden werden.
Bitte meldet euch !!!

Im Mai 2019 Paul-Werner Koch